Fortbildungspflicht

MaBV, Makler, Zertifikate, Immobilienmakler

Es besteht  keine Pflicht zur regelmäßigen Abgabe einer Erklärung über die Erfüllung der Fortbildungspflicht gegenüber der zuständigen Erlaubnisbehörde. Die Abgabe dieser Erklärung ist nur erforderlich, wenn die Erlaubnisbehörde hierzu  auffordert. Die Ahndung mit Bußgeldern von bis zu 5.000,- € bei Nichteinhaltung der Fortbildungspflicht gem. MaBV hat bereits zunehmend zur Seriosität und zum Ansehen des Maklergewerbes beigetragen. Die Fortbildungspflicht bringt für Immobilienmakler und Wohnimmobilienverwalter eine Vertiefung des Fachwissens und den Vorteil, kundenoptimiert zu handeln.

Für Personen, die einen Ausbildungsabschluss als Immobilienkaufmann/-kauffrau oder einen Weiterbildungsabschluss als Geprüfte/-r Immobilienfachwirt/-wirtin erworben haben, beginnt die Fortbildungspflicht erst drei Jahre nach Aufnahme ihrer Tätigkeit. Die Aufbewahrungspflicht für Nachweise im Rahmen der Fortbildungspflicht umfasst einen Zeitraum von fünf Jahren. Die Frist beginnt mit dem Ende des Kalenderjahres, in dem das Zertifikat erlangt wurde. Immobilienverwalter sind verpflichtet, ihren Auftraggebern auf Anfrage Informationen über ihre berufsspezifischen Qualifikationen sowie über die in den letzten drei Kalenderjahren von ihnen und ihren unmittelbar bei der erlaubnispflichtigen Tätigkeit mitwirkenden Beschäftigten absolvierten Weiterbildungsmaßnahmen zu geben.

Die Zertifikate der EBZ können Sie zum Zeichen Ihrer Kompetenz auf Ihrer Firmenhomepage, in Kundenbroschüren, Exposés oder E-Mailings nutzen. Die Fortbildung gem. MaBV wird von der Behörde kontrolliert, die die Erlaubnis nach § 34c GewO erteilt und örtlich für Ihren Geschäftssitz zuständig ist.